Die Wallfahrtswoche 2011 in Film und TonVideoHier finden Sie Videos unserer Fernsehredaktion zur Kiliani-Oktav 2011 Eröffnung der Kiliani-Wallfahrtswoche
Mit der traditionellen Reliquienprozession wurde am Samstagabend, 2. Juli 2011, die Kiliani-Wallfahrtswoche in Würzburg eröffnet. Der Schrein mit den Häuptern der Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan wurde von der Don-Bosco-Kirche über die Alte Mainbrücke bis in den Kiliansdom getragen. Dort wird der Reliquienschrein bis zum Ende der Kiliani-Oktav am 10. Juli aufgestellt und Anziehungspunkt für Tausende Pilger aus der ganzen Diözese sein. Die Festwoche steht unter dem Motto „Jetzt ist die Zeit der Gnade“. Zum Video Kinderwallfahrt zum Dom
Am Freitag, 8. Juli 2011, wallten die Kindergärten aus Aschaffenburg und Umgebung von der Würzburger Pfarrkirche Sankt Burkard in den Kiliansdom. Bischof Friedhelm feierte mit 500 Kindern samt Erzieherinnen und Erziehern einen Gottesdienst und verteilte im Anschluss daran den Einzelsegen. Im Innenhof des Kreuzgangs nahm sich Bischof Friedhelm besonders viel Zeit den kleinen Wallfahrern zu begegnen. Dafür gab es dann auch ein Ständchen. Sehen Sie hier einen stimmungsvollen Zusammenschnitt der schönsten Bilder dieses Tages. Zum Video AudioHier finden Sie die Audiobeiträge der Radiredaktion zur Kiliani-Oktav 2011 Aktuelle Kiliansforschung: QuellenWährend der Kilianifestwoche, die bis heute im Bistum Würzburg gefeiert wird, werden ihre Häupter im Kiliansdom aufgestellt und von tausenden Wallfahrern verehrt: Die Rede ist von den Frankenaposteln Kilian, Kolonat und Totnan. Sie haben dem Mainland im 7. Jahrhundert den katholischen Glauben gebracht – darüber haben in der Vergangenheit viele Dichter gedichtet, Maler gemalt, Sänger gesungen, Gelehrte geforscht. Wir nehmen heute genau letzteres Kapitel unter die Lupe: Gibt’s so etwas wie aktuelle Kiliansforschung? Welche Quellen sprechen von dem Ereignis aus der Vergangenheit, das unsere Region bis heute prägt. Und wie aussagekräftig sind sie? Regine Krieger hat einen Experten um eine Einordnung gebeten. Zum Audiobeitrag Aktuelle Kiliansforschung: FaktenEr ist der Mann, der uns Franken den katholische Glauben gebracht hat, die Figur, die uns aus Stein vom Kiliansbrunnen am Würzburger Bahnhof oder an der alten Mainbrücke grüßt, und auch der, dem wir das „Kiliani“-Volksfest zu verdanken haben: Kilian hat im 7. Jahrhundert gelebt – eben haben wir ja die Quellen näher beleuchtet, die davon erzählen. Anhand derer schauen wir jetzt noch einmal nach den Fakten. Was wissen die Forscher heute wirklich? Was spricht denn tatsächlich für ein Leben und Wirken des irischen Mannes, so wie wir es in der Schule gelernt haben? Regine Krieger hat nachgefragt. Zum Audiobeitrag Passio minor (Teil 1)Die Diözese Würzburg feierte diese Woche Kiliani. Also die Erinnerung daran, daß vor sehr langer Zeit der irische Bischof Kilian nach Würzburg gekommen sein soll und das fränkische Volk zum christlichen Glauben bekehrt habe. Legende und historische Wirklichkeit sind bei dieser Geschichte kaum mehr zu trennen. Schon um das Jahr 840 wurde diese Geschichte aufgeschrieben und ist heute in zwei Fassungen überliefert. Die ältere und kürzere ist die sogenannte „passio minor“, also die „kleine Leidensgeschichte.“ Ein uralter Text, den wir Ihnen heute – leicht gekürzt – einmal vorstellen möchten. Die älteste Kiliansgeschichte, die es gibt. Gelesen von Christian Taubenheim. Zum Audiobeitrag Passio minor (Teil 2)Früher kannte in Würzburg jedes Kind die Geschichte vom heiligen Kilian. Heute ist das wohl nicht mehr so, obwohl das Bistum Würzburg jedes Jahr Anfang Juli das Kiliani-Fest feiert. Im 7. Jahrhundert soll Kilian mit seinen Gefährten aus Irland nach Würzburg gekommen sein und die Franken zum Christentum bekehrt haben. Davon erzähl ein uralter Text, der um 840 aufgeschrieben wurde, die sogenannte “passio minor”. Die Frankenapostel sollen demnach ermordet worden sein, weil sie vom damaligen Herzog Gosbert verlangten, sich von seiner Frau zu trennen. Denn Gailana war eigentlich seine Schwägerin. Die schwor Rache – und wie die Geschichte ausging, liest jetzt wieder Christian Taubenheim. Zum Audiobeitrag
|